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Gemeinschaftsbildung und Kuscheln

Hallo, hier ist Alexandra!

Die Gemeinschaftsbildungs - Workshops mit Götz Brase und Hannah Fiand sind für mich immer wieder sehr spannende, lehrreiche und bereichernde Erfahrungen. Nach den Kommunikationsvorschlägen von Scott Peck wird hier ein Raum eröffnet, in dem Mut, Ehrlichkeit, Klarheit, Herzlichkeit und Verantwortung geübt werden kann. Anschließend können die Teilnehmenden optional einen verkürzten Kuschelsonntag mit mir erleben. Ihr findet auf dieser Seite alle Informationen zu beiden Workshop-Elementen.


Datum: 9. - 11. Mai
Ab Freitag um 19.00 Uhr bis Sonntag um 13.00 Uhr. 
Der Kuschelsonntag ist anschließend von 14.30-18.00.
Ort: Body Wise St. Pauli, Clemens-Schultz-Straße 50


Wir freuen uns sehr auf dieses gemeinsame Abenteuer!

Götz, Hannah & Alexandra

Für wen ist der Kuschel-Sonntag geeignet?

Für alle, die sich nach Nähe, Geborgenheit und zwischenmenschlicher Wärme sehnen. 

Für alle, die gerne wieder einfach nur länger umarmt und gehalten werden wollen. Für Menschen, die sich einen besonders ruhigen und achtsamen Rahmen für zwischenmenschliche Begegnungen wünschen.

Beitrag

20 - 30 € pro Person, je nach Selbsteinschätzung

Der Kuschelsonntag findet ab 8 angemeldeten Teilnehmenden statt. 

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Wichtige INformationen!

Wir üben die freundschaftliche, absichtslose Berührung. Bringe bitte Kleidung mit, die diese Haltung unterstützt, z.B. eine bequeme Jogging- oder Yogahose und ein Oberteil, das keine Tendenz hat, hochzurutschen und viel Haut freizulegen. Verzichte auch bitte auf starke Düfte, Schminke etc.

Ach, und wir kuscheln mit Socken. Danke!

Kuscheln macht gesund und glücklich
Studien haben gezeigt, dass die menschliche Berührung unglaubliche Qualitäten besitzt, um das Nervensystem zu beruhigen, den Geist zu beruhigen, die Herzfrequenz zu senken und die Atemfrequenz zu reduzieren. Die menschliche Berührung verbessert unsere Immunfunktion und die Freisetzung wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Oxytocin wird induziert. Darüber hinaus wirken die durch Berührung freigesetzten Endorphine stimmungserhellend und schmerzlindernd. 

Fragen?

alexandra.kuschelpraxis@gmail.com

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Gemenschaftsbildung nach Scott Peck

„Intensive Gruppenerfahrung ist meiner Ansicht nach eine der ganz großen sozialen Erfindungen dieses Jahrhunderts und vermutlich die mächtigste überhaupt“

-Carl Rogers-

 

Wie funktioniert Gemeinschaftsbildung?

Die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck befähigt eine Gruppe einen geschützten Raum durch Kommunikation auf Grund eines (inneren) Impulses und nicht einer (intellektuellen oder emotionellen) Reaktion aufzubauen (Kommunikationsentschleunigung). Und es geht um persönliche Abrüstung, das heißt wie man Konflikte und Störungen in achtsamer Weise kommuniziert und das Verletzungsrisiko für den anderen geringhält. Die Sprache wird verwendet um sich auf der Gefühlsebene zu bewegen, gemeinsam im Hier und Jetzt zu sein. Das Ziel ist wirklich authentisch und offen füreinander zu werden, ins gemeinsame Herz zu finden. 

Das grundsätzliche Prinzip der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck besteht darin, dass man sich nicht von den (schwierigen) Gefühlen ablenkt, sondern sie annimmt. Wenn man das macht, transformieren sich die negativen, belastenden Energien in positive Kräfte. Durch dieses nicht Ablenken nimmt man außerdem wesentlich besser die Impulse wahr, die in einem aufsteigen und ins Leben ausgedrückt werden wollen. Wenn man diesen Grundprinzipien folgt - Wahrnehmen, Fühlen und die aufsteigenden Impulse ausdrücken bzw in Handlung umsetzen – kann sich das eigene Leben in eine Fülle, ein Blühen entfalten. Versucht man dem Schwierigen auszuweichen, reduziert man damit gleichzeitig auch die positiven Kräfte. Dabei spielt eine wichtige Rolle, Erfahrungen darüber zu sammeln, was Energie aufbaut (authentischer Ausdruck) und was Energie abbaut (das Ausweichen, Ablenken vom dem was ist). 

Den Wunsch nach Gemeinschaft und Geborgenheit kennen die meisten Menschen.

 

Viele sind auf der Suche. Aber eine Gemeinschaft entsteht nicht von alleine nur weil man ein gemeinsames Anliegen hat. Was fördert die Entstehung einer Gemeinschaft und was sind die Stolpersteine auf dem Weg? Wie kann Distanz überwunden werden, wie entstehen Nähe und Vertrauen? Wie können wir eine aufrichtige Kommunikation praktizieren? Wie lernen wir für den alltäglichen zwischenmenschlichen Kontakt, wertfrei beobachten, sehen und hören? Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken, ohne Schuldzuweisung und Kritik? Kritik nicht persönlich nehmen? Wie entsteht aus vielen Ichs ein neues WIR ohne „Du solltest“ oder „Du musst“? 

 

Es geht darum auf der verbalen Ebene wieder zu lernen in einer tiefen und nährenden Art und Weise zusammen zu sein, wo nicht nur der Kopf regiert und die Gefühle unter dem Tisch ihr Dasein fristen müssen. Die Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck ist ein Rahmen, in dem man sich auf experimentelle Art und Weise mit diesen Fragen auseinandersetzen kann. Mit Hilfe von ein paar Kommunikationsempfehlungen erlebt man, wie sich eine emotionale Gruppenkommunikation anfühlt. Zum ersten Lernen ist noch eine Begleitung dabei, die Hilfestellungen gibt, wenn die Gruppe irgendwo stecken bleibt. 

 

Ist eine Gruppe ohne Leitung oder auch „a group of all leaders“, in der jeder für die Leitung verantwortlich ist, überhaupt notwendig und sinnvoll? Es gibt Gebiete in einer Gruppierung in denen hierarchische Gliederung notwendig ist, aber muss es nicht auch Bereiche geben, wo diese aufgehoben wird? Wo es gefährlich ist, wenn sie sich in den Privatbereich fortsetzt? Wie verhindert man, dass die Kommunikation verflacht, wenn es niemanden gibt, der für die notwendige Tiefe sorgt und man nicht an der Oberfläche hängen bleibt? 

Genauso, wie es möglich ist, in einer Beziehung aneinander vorbei zu leben, geht es auch in einer Lebensgemeinschaft oder anderen Gruppierungen, wie zum Beispiel einer Firma. Die emotionelle Auseinandersetzung läuft verdeckt ab, man verliert sich in inneren Urteilen, individualisiert sich. Bestenfalls findet man einen Rahmen, wie er in der bürgerlichen Welt üblich ist. Man ist höflich, aber man kommt sich nicht wirklich nah, ist nicht wirklich offen, redet nicht wirklich über das, was einen tief im Herzen bewegt. Wenn nicht regelmäßig auf einer tiefen emotionellen Ebene kommuniziert wird, versandet das Beziehungsgeflecht. 

 

Wir alle stehen vor der Aufgabe, in die Verletzlichkeit zu finden, ins Herz, ins Alleinstehen. Nur dann ist die Liebe nicht gefärbt durch Emotionen, Einstellungen und Urteile, die man auf den anderen projiziert, nur dann kann man wirklich für den anderen da sein. Eine Gruppe kann eine sehr wertvolle Stütze sein, dort immer wieder hinzufinden. Kann einen daran erinnern, wenn man diesen Zustand verloren hat. Diese Einstellung der Verletzlichkeit hat sehr viel mit dem Annehmen von schwierigen Gefühlen zu tun und dass man ihnen nicht durch Rollen, Muster oder irgendwelche kleineren oder größeren Suchtverhalten ausweicht. Diese Unterstützung durch eine Gruppe will gelernt sein. 

Kosten, Übernachtung, Verpflegung

Die Kosten für den Workshop betragen zwischen 100 und 200 € je nach Selbsteinschätzung. Übernachtung ist in dem Seminarraum möglich. Für die Verpflegung bringt jeder am besten etwas mit, wobei wir am Samstag und Sonntag Mittag in einem der vielen Restaurants in der Nähe Essen gehen. 

Anmeldung

Durch die Anzahlung von 50 €, und dem Zusenden der unten genannten Angaben, gilt diese als erfolgt. Bitte die Anmeldung an Götz Brase, Gemeinschaftsbildung@t-online.de, per Post an Schloss Oberbrunn, 83132 Oberbrunn/Pittenhart oder per Fax an 0049/3212/2131681 schicken. Es werden maximal 15 Teilnehmer für das Seminar angenommen, die Annahme erfolgt entsprechend dem zeitlichen Eingang. 

Hiermit melde ich,  ..........................................................................................................................................................................

wohnhaft in ...........................................................................................................................................................................

Tel.................................................................................   

Email...........................................................................

mich für das gemeinschaftsbildende Seminar nach Scott Peck vom 9 - 11. Mai in Hamburg an.

Am Kuschelsonntag möchte ich teilnehmen/nicht teilnehmen.

Einen Betrag von 50 € überweise ich als Anzahlung für die Seminargebühr auf das Konto der Immovest und Gemeinschaftsbildung GmbH IBAN DE45 7016 9165 0000 0534 57. Da für das Seminar entsprechende Vorlaufkosten entstehen, verfällt der Betrag bei einer Absage 14 Tage vor dem Seminarbeginn.
 

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